Sinisa Zurovac und sein Torjäger Manase Mbimbu beobachteten den Test der Dritten gegen Auftaktgegner SpVgg 1906 Haidhausen II. Foto: Joachim Mentel
Die vierte Herrenmannschaft des TSV 1860 München startet am Samstag, 22. August 2026 mit dem Heimspiel gegen die SpVgg 1906 Haidhausen II in die Saison 2026/2027 in der Kreisklasse München 4. Anpfiff auf der Sportanlage St.-Martin-Straße (St.-Martin-Str. 35, 81541 München) ist um 13.30 Uhr.
Trainer Sinisa Zurovac sieht sein Team gut auf die Saison vorbereitet. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, es war eine sehr gute Vorbereitung. Im Gegensatz zu letztem Jahr waren in jedem Training 16 bis 18 Spieler.“
Das liegt auch daran, dass man aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Saison den Kader aufgestockt hat. Gleich acht Spieler schlossen sich neu der Löwen-Vierten an. Für den Angriff kamen Marco Mario Candussi (30) vom TSV Forstenried, David Pace (20) vom SC Baldham und Maximilian Schiedermeier (22) vom SC Amicitia. Das Mittelfeld wurde mit Nassim Bouamria (20) vom SV Heimstetten II, Lyon Lyes Kindler (19) von der SG München 54 und Luan Santos (28) vom BCF Wolfratshausen verstärkt. Für die Abwehr konnten Tobias Nowottnick (36) von 1880 München und Henry Rangel Barros (19) verpflichtet werden.
Dazu kommt mit Antonio Leanza ein Spieler, der zwar seit letztem Sommer bei den Sechzgern ist, aber sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, in der Liga nie zum Einsatz kam. „Er ist wie ein neuer Spieler“, sagt deshalb der 53-jährige Coach. „Die neuen Spieler haben sich gut eingefunden, es passt von der Harmonie. Entsprechend war die Vorbereitung“, erzählt Sinisa Zurovac. Auch die Mischung zwischen jungen und erfahreneren Spielern stimme.
Wie bereits berichtet, hat sich das Gesicht der Liga stark verändert. Mit Auftaktgegner SpVgg 1906 Haidhausen II, FC Alemannia München, FC Croatia München, FT München Gern, MSV Bajuwaren, SC Amicitia München und dem SV München West II sind sieben Mannschaften neu. „Dadurch hat die Liga ein anderes Profil“, findet Sinisa Zurovac. „Das ist gut, wir freuen uns darauf. Aber sie ist auch stärker geworden. Das hat sicher seinen Reiz, aber wir sind auch besser besetzt als letztes Jahr“, glaubt er fest daran, dass seine Mannschaft in der aktuellen Konstellation gut mithalten kann.
Für den Löwen-Trainer zählen Croatia und Gern zu den Top-Favoriten. „Sie wollen unbedingt aufsteigen.“ Dazu kämen mit der SpVgg Thalkirchen und dem SC München zwei Teams, „die immer oben mitspielen“. Auch beim eigenen Saisonziel macht Sinisa Zurovac eine ambitionierte Aussage. „Wir werden versuchen, so schnell wie möglich die Klasse zu sichern und dann schauen, dass wir im oberen Drittel mitspielen.“ Die letzte Saison sei aufgrund des großen Umbruchs im Team nicht leicht gewesen. „Jetzt wollen wir den nächsten Schritt gehen. Dafür haben wir uns gezielt verstärkt. Wir sind auf einem guten Weg, eine Mannschaft für die Zukunft zu formen.“


