Für U23-Trainer Mariano Frate zählt nur der Aufstieg. Joachim Mentel
Die U23 startet als Spitzenreiter am Sonntag, 15. März 2026, gegen die Spielgemeinschaft SC Vierkirchen/TSV Indersdorf in die Rückrunde der Kreisklasse 1 München. Anpfiff auf dem 6er-Platz auf der Sportanlage St.-Martin-Straße ist um 14 Uhr.
„Es wird Zeit, dass es wieder losgeht“, sagt Trainer Mariano Frate. Wie sein Kollege Lorenzo Tonello hatte auch der 55-Jährige mit den Widrigkeiten des Winters zu kämpfen. „Aufgrund der Witterungsbedingungen lief die Vorbereitung nicht so gut. Teilweise hatten wir keinen Platz zum Trainieren“, erzählt er. „Zudem wurden von den sieben geplanten Testspielen für abgesagt.“ Neben den Witterungsbedingungen und den Platzverhältnissen sei auch fehlendes Personal der Grund gewesen. Von den zwei verbliebenen Testspielen wurde nur eins regulär zu Ende gespielt. Das war die 0:1-Niederlage am Valentinstag beim FC Sportfreunde Schwaig. Der letzte Test vor dem Trainingslager gegen die Spielgemeinschaft FC Aschheim/Kirchheimer SC II wurde bei 3:0-Führung für die Sechzgerinnen wegen eines Notfalleinsatzes bei den Gegnerinnen zur Pause abgebrochen.
Das Trainingslager in Arco am Gardasee zusammen mit dem ersten Frauenteam bot dann die Bedingungen, die im winterlichen München lange vermisst worden waren. „Es war sehr gut, super Wetter“, fand Mariano Frate, „wir haben viel trainieren können, jeden Tag zwei Einheiten. Auch fürs Teamgefüge war das Trainingslager spitze. Leider hatten wir auch hier kein Testspiel, weil in Italien bei den Frauen schon die Meisterschaft begonnen hatte.“
Personell unverändert startet die U23 ins Punktspieljahr 2026. Alle Spielerinnen sind an Bord, niemand ist verletzt. Das Ziel bleibt unverändert. „Darüber brauchen wir nicht zu reden“, stellt Mariano Frate ohne Umschweife klar, „der Aufstieg ist ein Muss, die Meisterschaft das Düpfelchen auf dem i!“ Auch wenn die Vorbereitung nicht einfach war, „das Fußballspielen haben die Mädels sicher nicht verlernt. Wir sind bereit, es kann losgehen“, sagt der Trainer, warnt aber: „Noch haben wir nichts gewonnen!“ Vier Punkte Vorsprung beträgt der Abstand auf Platz zwei, bereits elf auf Rang drei.
Saadet Tombul ist mit acht Treffern beste Torschützin der U23. Foto: Joachim Mentel


